Allergie - und nun?

Allergie – und nun?

Der Weg zur Umstellung persönlicher Ernährungsgewohnheiten ist meist nicht der Leichteste. Was darf man? Was darf man nicht? Die lange Liste mit Lebensmitteln, die man meiden sollte, bringt eine teils massive Umstellung mit sich und liebgewonnene Köstlichkeiten sind plötzlich unerreichbar. Oft ist der Weg der Umstellung steinig, aber es lohnt sich, diesen Weg zu gehen. Wir möchten mit unseren allergenarmen Leckereyen für sonnige Momente auf diesem Weg sorgen.

Lebensmittel-Intoleranzen sind ganz vielschichtig und können bei jedem unterschiedlich stark auftreten. Je nach Ausprägung muss man ganz auf bestimmte Stoffe verzichten oder kann sie in geringen Mengen verzehren. Sie können sogar von der Tagesverfassung abhängig sein. Die erste Regel ist daher, die persönliche Toleranzgrenze genau zu kennen. Weiterhin sollte man eine Liste mit allen Lebensmitteln bei sich führen, in denen die jeweiligen Stoffe enthalten sind.

Bei Fructoseintoleranz bespielsweise sollen Birnen, Äpfel, Trauben, Trockenfrüchte und Fruchtsaft gemieden werden. Doch nicht alles was Obst ist muss schlecht sein. Etwa Limetten, Mandarinen und Nektarinen – sie können ohne Probleme verzehrt werden.

Menschen die eine Lactoseintoleranz besitzen haben Probleme mit Milchzucker. Er ist meist in den Zutaten von Gebäck, Brot, Wurst, Aufstrichen, Gewürzen, Mehlspeisen oder Fertigsuppen zu finden. In der Apotheke kann man sich für den Notfall Lactase-Enzympräperate holen, diese wirken der Lactose entgegen. Lactose ist auch in vielen Medikamenten enthalten, nachfragen ist da die beste Lösung. Durch lactosefreie Milchprodukte oder Alternativen aus Kokos, Mandeln, Reis, Soja oder Hafer ist der Verzicht auf Milchzucker nicht mehr so schwer.

Mit einer Histaminintoleranz hingegen sollte man auf Avocados, Tomaten, Himbeeren, Bananen, Spinat, Fisch, Pilze und Alkohol verzichten, um Blähbauch oder Migräne zu meiden. Bei Histaminintoleranz hilf als "Gegenmittel" L-Glutamin.

Eine weitere Intoleranz ist die Glutenintoleranz, hierbei muss man weitestgehend auf Getreide verzichten. Glutenfreie Lebensmittel auf die man ausweichen kann enthalten Hirse, Buchweizen, Reis oder Quinoa. Diese sind in Bioläden, Reformhäusern und zunehmend auch in Supermärkten zu finden.

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